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Pappel - Populus nigra

Pappel - Populus nigra


Die Pappel

Pappel, gebräuchlicher Name für Populus, gehört zur Familie der Salicaceae. Es ist eine Pflanze, die sehr schnell wächst und eine Höhe von bis zu 30 Metern erreichen kann. Pappel stammt ursprünglich aus der nördlichen Hemisphäre und weist etwa dreißig verschiedene Arten auf. In Italien ist es in der Poebene weit verbreitet, von wo aus man leicht beobachten kann, wie diese Baumart besonders auf großen Flächen kultiviert wird, insbesondere in einer Position in der Nähe des Po-Verlaufs.

Die charakteristische Leichtigkeit seiner Blätter sowie sein nicht übermäßig dichtes Laub und seine sehr helle Farbe, kombiniert mit der eleganten und säulenförmigen Form, die in vielen seiner Arten zu finden ist, machen das Pappel Besonders geschätzt bei der Bildung von Alleen, sowohl in Parks als auch in Gärten.

Auch aufgrund des leichten Laubes und seiner leichten Anpassungsfähigkeit an die volle Sonne kann die Pappel Es wird auch häufig beim Bau von Bildschirmen oder Windschutzscheiben verwendet. Der Stamm der Pappel ist aufrecht und knorrig mit vielen Zweigen. Die Rinde ist weiß oder hellgrau, was sich im Laufe der Jahre zu einem braunen oder dunkelgrauen Ton hin verstärkt.


Blätter, Blüten, Früchte

Die Pappel hat je nach Art ovale oder rhomboide oder sogar gelappte Blätter. Sie sind etwa acht Zentimeter lang und braun-grün gefärbt, glänzender in der oberen Schicht und weniger in der unteren Oberfläche. Die männlichen und weiblichen Blüten werden auf verschiedene Individuen gelegt, die in getrennten Kätzchen angeordnet sind. Die männlichen Kätzchen können eine Länge von sogar neun Zentimetern erreichen und haben dichte Blüten und geteilte Staubblätter. Die weiblichen erreichen sogar eine Länge von zwölf Zentimetern und haben eine gelbgrüne Farbe mit viel weniger dichten Blüten als die männlichen. Die Früchte der Pappel sind dagegen kleine eiförmige Kapseln, die flauschige Samen enthalten. Die Kapseln erreichten die richtige Reife und ließen die Samen in zwei Teilen öffnen, und diese breiteten sich vom Wind aus. Früchte sind nicht selten eine Ursache für Allergien gegen ihren Pollen.


Anbau

Eine der effektivsten Möglichkeiten, die häufigsten Pappelarten zu züchten, besteht darin, Stecklinge von einem bis zu einem Fuß langen Ast zu nehmen und sie im Herbst auf normalem Boden zu pflanzen. Ein hoher Prozentsatz wächst Wurzeln, die im folgenden Herbst an der Basalknospe geschnitten und anschließend wieder gepflanzt werden. Diese Basalknospe entwickelt eine besonders kräftige Vegetation, aus der innerhalb von höchstens ein oder zwei Jahreszeiten ein ebenso starker Baum hervorgeht. In der Gärtnerei werden die Stecklinge der üblichen Länge von 30 Zentimetern aus den Zweigen mit einem Alter von einem Jahr gepflanzt, und nach einem Jahr werden die gewachsenen Exemplare dauerhaft gepflanzt.


Boden

Pappel bevorzugt frische und tiefe Böden, die reich an organischen Stoffen sind. Es ist wichtig, dass der Boden keine übermäßige und kontinuierliche Luftfeuchtigkeit aufweist.


Bewässerung

Empfohlen nach langen Dürreperioden


Düngung

Aufgrund der Präferenz der Pappel für Böden, die reich an organischen Stoffen sind, ist es eine gute Angewohnheit, die Erde am Fuße der Pflanze mindestens alle zwei Jahre mit einem gültigen organischen Dünger anzureichern.


Parasiten

Besonders heimtückisch und gefährlich für das Leben der Pappel ist die Chrysomela, die an den Blättern nagt, wodurch sie sich verformen und häufig zum Tod jüngerer Exemplare führen können. Dann gibt es die Pappelkäferlarve, die Tunnel in die Zweige gräbt und die weniger widerstandsfähigen Pflanzen austrocknen lässt. Ein häufig schädlicher Parasit ist schließlich die Wollblattlaus, die die Triebe angreift und sie mit einer schuppigen Substanz bedeckt, was auch unangenehme bullöse Wucherungen sowohl an den Zweigen als auch an der Rinde verursacht.


Pappel: Andere Arten

Andere häufig vorkommende Pappelarten sind Schwarzpappeln mit grauer, aber nicht schwarzer Rinde und Blättern, die im Frühjahr eine schöne Kupferfarbe haben. Die Balsampappel mit der Eigenschaft, Winterknospen zu haben, die beim Öffnen im Frühjahr einen starken und angenehmen Duft verbreiten.

Weiße und graue Pappeln: Die erste, Populus alba, hat weiße Rinde und Unterseite der Blätter, die zweite, die genau zu Grau tendiert, erreicht große Dimensionen.

Endlich erinnern wir uns die Pappel zitternd, so genannt für das unaufhörliche und faszinierende Zittern der Blätter, die sich auch bei leichter Brise bewegen.



Video: Epigenetic contribution to phenotypic plasticity in Populus nigra